Denn nachdem wir uns mit den Möglichkeiten zur Leistungssteigerung für Fortgeschrittene auseinandergesetzt haben, wurde es Zeit für die ambitionierten Athletinnen und Athleten.
Es ist nämlich ein großer Schritt vom „schneller werden“ hin zum „so schnell sein, dass man auf dem Treppchen landet“.
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- Mentales Training im Triathlon
- Bücher zum mentalen Training
- Das Trainingstagebuch
- Die Infos zum Schlaf
- Ernährung im Triathlon
An der Leistungsspitze musst Du besonders viel investieren
Wenn Du Dich von dieser Folge angesprochen fühlst, gehen wir davon aus, dass Du zu den oberen 5-10 % gehörst.
Ausdauersportlerinnen und -sportler, die schon sehr gut sind, müssen deutlich mehr tun, um noch besser zu werden als Hobbyathleten, die noch viel Potential besitzen.
Denn sie haben im Laufe der Jahre bereits den Großteil ihrer Leistung ausgereizt und können vermutlich nur noch minimale Zugewinne erwarten.
Verbesserungen liegen hier eher im Sekunden- als im Minutenbereich.
Daher sind die Trainingsmethoden und Maßnahmen zur Verbesserung auch aufwändiger – in Bezug auf physische, psychische oder auch finanzielle Ressourcen.
Wenn es allerdings darum geht, die Quali für Hawaii zu schaffen oder bei einem überregionalen Triathlon-Wettkampf vor Ort die Nase ganz vorn zu haben, lohnt sich der Aufwand.
(Wir gehen jetzt mal davon aus, dass es Dir darum geht. Selbstverständlich sind Wettkämpfe nicht immer vergleichbar und es besteht ein Unterschied, ob Du „nur“ Deine Altersklasse bei einem „kleinen Volkstriathlon“ gewinnst oder ob Du bei überregionalen oder gar internationalen Rennen Overall-Sieger wirst.)
5 Tipps, mit denen Du Triathlon-Wettkämpfe gewinnen kannst
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Lerne „zu racen“
Wettkampftaktik ist eine Wissenschaft für sich und um sie zu beherrschen, benötigst Du viel Erfahrung.
Denn erstens musst Du Dir gewisse Routinen erarbeiten, um so schnell wie möglich die Wechsel zu bewerkstelligen, nicht zu überpacen und Dich ausreichend zu verpflegen.
Zweitens solltest Du Dich gut genug kennen, um zu wissen, wie Dein Körper auf externe Faktoren wie die Temperaturen, Winde, den Rennkurs etc. reagiert.
Darüber hinaus ist es allerdings auch wichtig, auf Konkurrenten zu achten und genau einzuschätzen, an welcher Stelle Du Gas geben kannst, um beispielsweise eine Lücke nach dem Schwimmpart zu schließen und wo Du lieber mit Deinen Kräften haushalten solltest.
Kurz: Du wolltest in der Lage sein, nicht nur Dein eigenes Rennen gut über die Bühne zu bringen, sondern ggf. auf auf Veränderungen im Rennverlauf zu reagieren.
All das lernst Du am besten, indem Du es einfach machst und so viele Wettkämpfe wie möglich absolvierst.
Hinterher kannst Du dann analysieren, was gut gelaufen ist, warum Dinge nicht so liefen wie geplant und wo noch Verbesserungen möglich sind.
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Optimiere Deine Ausrüstung
Eine sehr beliebte Stellschraube, um schneller zu werden, ist das Triathlon-Equipment.
Wenn Du bereits alle anderen Dinge ausgereizt und ein optimales Fitnesslevel erreicht hast, können Dich die ein oder anderen Helferchen unterstützen.
Dazu gehören u.a. folgende Ausrüstungsgegenstände
Neoprenanzug
Triathlon-Einteiler
Aero-Helm
spezielle Laufräder
Laufschuhe
etc.Wir sprechen hier allerdings nicht nur von den klassischen Möglichkeiten, die so gut wie jeder nutzt, sondern auch von indirekten Effekten, die zum Beispiel durch ein Bikefitting, eine professionelle Schwimmstilanalyse etc. entstehen.
Eine optimierte Sitzposition, die Du über 180 Kilometer wirklich durchhältst, kann Dir unter Umständen sogar mehr Zeit oder Kraft ersparen als ein superleichter Laufradsatz.
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Beachte die psychologischen Aspekte bei Training und Wettkampf
Dies ist ein Punkt, den weniger Athletinnen und Athleten auf dem Schirm haben.
Auch wenn in den vergangenen Jahren mentales Training immer mehr in den Fokus gerückt ist, halten einige das für Hokuspokus oder glauben nicht, dass es sie weiterbringt.
Dabei können einfache Methoden und Techniken Dir schon helfen, länger durchzuhalten, Dich im Wettkampf ans Limit zu pushen und Dir eine Sieger-Mentalität zu erarbeiten.
Natürlich lernst Du auch im Laufe der Jahre einiges und ziehst Deine Schlüsse aus Situationen in Training und Wettkampf.
Durch die Zusammenarbeit mit eine, Mentalcoach kannst Du allerdings noch mehr herasuholen, weil Du so individuelle Förderung und Aufgaben bekommst.
Du musst übrigens keine „Therapie“ dafür machen.
Ein paar Stunden mit einem Experten werden Dir vermutlich bereits sehr viel weiterhelfen und Deine Performance auf ein neues Level heben.
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Fokussiere Dich auf die Regeneration
Bei einem Trainingspensum von wöchentlich über 20 Stunden kommt es darauf an, Deinen Körper so gut zu verpflegen, dass er schnellstmöglich wieder bereit für die nächste Einheit ist.
Hier sind zwei Punkte essentiell:
1. Ausreichend guter Schlaf
2. Eine Ernährung, die Dich mit genügend Kalorien und allen nötigen Nährstoffen versorgtBeide Bereiche sind extrem vielschichtig und können einen enormen Einfluss auf Deine Leistungsfähigkeit haben, beispielsweise durch den Abtransport von Schadstoffen aus den Muskeln oder das Wieder-Auffüllen der Glykogen-Speicher.
Daher beschäftige Dich eingehend mit diesen Themen, insbesondere, wenn Du merkst, dass Du sie Dir Probleme bereiten.
Durch eine gute Schlafhygiene, Stressreduzierung und eine gezielte Nahrungsaufnahme während der Trainingseinheiten kannst Du bereits viel bewirken.
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Besorg Dir einen Trainer/Coach/Berater
Ein Tipp, der Dich definitiv voranbringt, ist die Investition in einen Coach oder eine Triathlon Trainerin.
Durch die Zusammenarbeit in einem vertrauensvollen Verhältnis kannst Du von den Erfahrungen und der Expertise einer externen Person profitieren, Dir realistische Ziele setzen und diese nach und nach auch erreichen.
So vermeidest Du auch „blinde Flecken“, die beim Selbstcoaching ganz unwillkürlich auftreten, kannst ggf. neue Ansätze und Methoden kennenlernen und aufgrund der Auswertung Deiner Daten individuell angepasste Tipps erhalten.
Das Gesamtpaket aus strukturiertem Trainingsplan, vertrauensvollem Ansprechpartner bei Entscheidungen und einer objektiveren Einschätzung Deines Zustands kann den Unterschied machen.
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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die keine (Vor)Erkrankungen aufweisen. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.