Wie läuft ein Triathlon ab? – Basiswissen Triathlon

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Wie läuft ein Triathlon ab? Eine Frage, die sich viele stellen, die im Ausdauersport eine neue Herausforderung suchen.

Sich in ein neues Abenteuer zu stürzen, ohne zu wissen, wie das genau aussieht, ist schließlich eine schlechte Idee.

Aber so ein Triathlon ist nicht einfach nur Schwimmen, Radfahren und Laufen.

Damit Du Dir ein möglichst realistischen Bild machen kannst, haben wir uns um eine detaillierte Antwort bemüht

Wie läuft ein Triathlon ab?

Wir möchten uns bei dieser Antwort nur auf den Ablauf beim Rennen selbst konzentrieren.

Für die Abläufe am Renntag wird es noch einen weiteren Artikel geben.

Was den Wettkampf angeht, weißt Du sicher schon, dass der Triathlon mit dem Schwimmen beginnt.

Je nach Distanz und Veranstaltung können sich die Startbedingungen aber stark unterscheiden.

Denn bei manchen Veranstaltungen wird im Freiwasser (also in einem See oder Fluss) geschwommen und in anderen im Schwimmbad.

Im Schwimmbad wirst Du einer Bahn zugeteilt, die Du Dir mit anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen teilen musst.

Im Freiwasser kann es passieren, dass alle gemeinsam vom Ufer aus starten, oder aber alle paar Sekunden versetzt eine Anzahl von Athleten ins Wasser geschickt wird.

Das nennt man dann auch »Rolling Start«.

In all diesen Fällen startet der Wettkampf meist sehr actiongeladen und mit einer Wasserschlacht.

Der Pulk (auch Waschmaschine genannt) entsteht, weil alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in dieselbe Richtung bzw. auf dieselbe Boje zuschwimmen und alle am schnellsten sein möchten.

Natürlich ist der Start durch weniger Teilnehmer zur selben Zeit immer etwas entspannter.

Aber ruhig wird es deswegen dennoch nicht.

Ist die Schwimmstrecke geschafft, geht es direkt an Land weiter in die Wechselzone.

Und hier gilt es, keine Zeit zu vergeuden.

Ab in die Wechselzone

Denn wie Du im Artikel zur Definition des Triathlons nachlesen kannst, werden die Übergänge im Triathlon ebenfalls in die Zielzeit mit einberechnet.

In der ersten Wechselzone (auch T1 genannt) gilt es, die Badekleidung (meist nur Badekappe, Schwimmbrille und Neoprenanzug) gegen die Radkleidung zu tauschen.

Anschließend geht es ab auf die Radstrecke.

Hierbei ist zu beachten, dass Du erst außerhalb der Wechselzone auf das Rad steigen darfst.

Auf der Radstrecke gilt es wieder, die Strecke so schnell wie möglich zu absolvieren. Wir sind schließlich in einem Wettkampf.

Bei den allermeisten Rennen musst Du aber darauf achten, dass Du das Windschattenverbot einhältst und nicht zu nah hinter anderen fährst.

Zurück in der Wechselzone (jetzt T2) schiebst Du Dein Rad wieder an seinen Platz und tauschst Helm, Radschuhe und Fahrrad gegen die Laufschuhe.

Am Ende auf die Laufstrecke

Hast Du das hinter Dir, kannst Du Dich mit schnellen Schritten auf die Laufstrecke begeben.

Keine Angst: Rennen darfst Du in der Wechselzone schon!

Ab hier wird es einfach, denn es warten nur noch die Laufkilometer mit dem Ziel am Ende auf Dich.

Zugegeben: Es passiert noch viel mehr vor, während und nach einem Triathlon. Ich sage nur Verpflegungsstation im Ziel!

Wie das mit der Ernährung läuft, was ein Triathlon Einteiler ist und was Du im Vorfeld eines Triathlons beachten solltest, erfährst Du in weiteren Artikeln.

Oder aber in der Reihe »Basiswissen Triathlon« bei Youtube.

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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die keine (Vor)Erkrankungen aufweisen. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.


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Über Schorsch

Von der Couch-Potato zum Ironman. Das ist Schorschs Geschichte, der nun schon über Jahre Trainer, Co-Founder, Redakteur und Buchautor hier bei Mission Triathlon ist. Er beschäftigt sich seit 2013 mit allen Themen rund um Triathlon und Fitness. Seit über 20 Jahren sportlich aktiv hilft er heute anderen dabei, ihre Ziele im Sport zu erreichen.

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