Garmin Forerunner 965 im Test

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Die Garmin Forerunner 965 stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der beliebten Forerunner-Serie dar und richtet sich an ambitionierte Sportler und Triathleten.

Mit einer beeindruckenden Reihe von Funktionen und Verbesserungen zielt diese Sportuhr darauf ab, sowohl im Training als auch im Alltag zu überzeugen.

Das markanteste Merkmal der Forerunner 965 ist ihr hochauflösendes AMOLED-Display, das eine brillante Darstellung und eine verbesserte Nutzererfahrung bietet.

Diese Uhr kombiniert modernste Gesundheits- und Fitness-Tracking-Technologien mit smarten Alltagsfunktionen und robustem Design.

Darüber hinaus ist sie ein zuverlässiger Begleiter für alle, die mehr oder weniger intensiv sportlich aktiv sind.

Die Garmin Forerunner 965 – Der Überblick

Im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen bringt die Forerunner 965 eine Reihe von Verbesserungen mit sich, darunter ein schlankeres Gehäuse, eine längere Batterielaufzeit und erweiterte Trainingsfunktionen.

Besonders hervorzuheben sind die umfangreichen Multisport-Profile und die neuen Laufdynamiken, die nun direkt vom Handgelenk gemessen werden können.

Zusätzlich bietet die Uhr detaillierte Offline-Karten und eine präzise GPS-Navigation, die durch die hochauflösende Anzeige noch klarer und übersichtlicher ist.

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 23 Tagen im Smartwatch-Modus und 31 Stunden im GPS-Modus stellt die Forerunner 965 sicher, dass Du auch bei langen Trainingseinheiten und Wettkämpfen bestens ausgerüstet bist.

Die Integration von Garmin Pay, Musikspeicher und erweiterten Sicherheitsfunktionen wie der Unfallbenachrichtigung und LiveTrack macht sie zu einem vielseitigen Begleiter im Alltag und beim Sport.

Besonders aber die Multisportfunktionen haben uns als Triathleten bewogen, diese Uhr für Dich zu testen.

Wir haben die Uhr 2 Monate lang beim Training mit dabei gehabt und beobachtet, wie sie sich so schlägt.

Denn von der täglichen Aktivitätsverfolgung über spezifische Trainingsanalysen bis hin zur Benutzerfreundlichkeit im Alltag verspricht die Forerunner 965, eine der besten Sportuhren zu sein.

Aber was sind diese Versprechen wirklich wert?

Lies weiter und Du erfährst, wie die Uhr wirklich einzuschätzen ist.

Die wichtigsten Funktionen der Forerunner 965

Die Garmin Forerunner 965 bietet eine Vielzahl von Funktionen, die sie zu einer der fortschrittlichsten Lauf- und Multisportuhren machen.

Wir haben die Wichtigsten für Dich aufgelistet:

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AMOLED-Display:

Die Forerunner 965 verfügt über ein hochauflösendes AMOLED-Display (454×454 Pixel), das eine verbesserte Helligkeit und Klarheit bietet, was sie von früheren Modellen wie der Forerunner 955 mit MIP-Display unterscheidet.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell, das nur über 64 Farben verfügt, kann die Forerunner 965 auf 65.000 Farben zurückgreifen

Batterielebensdauer:

Im Smartwatch-Modus hält die Batterie bis zu 23 Tage und im GPS-Modus soll die Uhr bis zu 31 Stunden einsatzbereit sein.

Gesundheits- und Fitness-Tracking:

Die Uhr bietet umfassende Tracking-Funktionen, einschließlich Herzfrequenzüberwachung, Schlafanalyse, Stresslevel-Messung, VO2max-Schätzung und Herzfrequenzvariabilität.

Sie verfügt außerdem über Sensoren für SpO2 und eine tägliche Aktivitätsverfolgung.

Trainingsfunktionen:

Zu den Trainingsfunktionen gehören Training Readiness, tägliche Trainingsempfehlungen basierend auf Workload und Erholung.

Des Weiteren verfügt sie über Trainingsstatus, Erholungszeit und Rennprognose.

Selbstverständlich sind auch bei der Forerunner 965 unzählige Aktivitätsprofile für verschiedene Sportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen und mehr mit an Bord.

Sie bietet auch spezifische Funktionen für Triathlon- und Duathlon-Wettkämpfe.

Konnektivität und Smart-Funktionen:

Die Forerunner 965 unterstützt Garmin Pay für kontaktloses Bezahlen und verfügt über eine integrierte Musikfunktion (unter anderem mit Spotify, Deezer, Amazon Music).

Die Uhr verfügt auch über Sicherheitsfunktionen wie Unfallbenachrichtigung und LiveTrack, vorausgesetzt, das Smartphone ist in der Nähe.

Navigation und Karten:

Die Uhr verfügt über Offline-Karten und bietet eine detaillierte Navigation, die durch das hochauflösende AMOLED-Display noch klarer dargestellt wird.

Erweiterte Laufdynamik:

Die Forerunner 965 kann erweiterte Laufdynamiken wie Bodenkontaktzeit und vertikale Bewegung direkt vom Handgelenk messen, ohne dass ein zusätzlicher Sensor erforderlich ist.

Weitere Spezifikationen findest Du hier auf der Seite des Herstellers.

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Mehr Informationen

Garmin Forerunner 965 Quarz Smartwatch für Unisex, Schwarz/Gelb
  • Hergestellt aus Titan-Lünette mit schwarzem Gehäuse und Silikonband
  • Smarte Triathlon-Uhr mit Touch- und Tastenbedienung und 1,4 Zoll amoled Display
  • Es unterstützt alle Bewegungsdaten Tracking und Trainingsdaten
  • Das Telefon ist mit der exklusiven App verbunden
  • Weiches und hautfreundliches Material für ein angenehmes Tragegefühl

Letzte Aktualisierung am 20.07.2024 / Affiliate Links (wenn Du hierüber bestellst, bekommen wir eine kleine Provision, ohne Zusatzkosten für Dich) / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Garmin Forerunner 965 im Test

Nun aber zu den Erfahrungen, die wir mit der Uhr machen konnten.

Wie alle unsere Uhren, haben wir auch die 965 immer gemeinsam mit anderen Uhren genutzt, um Vergleichswerte sammeln zu können.

So können wir Dir relativ genau sagen, wo Garmin gerne noch nachbessern darf und wo die Forerunner 965 im Test gut abgeschnitten hat.

Forerunner 965 – Was lief nicht so gut?

Das Schwimmtracking

Das Tracking beim Schwimmen ist, wie auch schon bei anderen Uhren von Garmin, nicht ganz so gut. 

Es passiert schnell, dass im Schwimmbad Bahnen zu viel gezählt werden oder auch die eine oder andere Bahn untergeht. 

Aber auch im Freiwasser stimmt die Distanz nicht immer ganz genau.

Wir konnten das auf der abgemessenen Schwimmstrecke von Jonas Deichmann in Roth testen, die auf 950 m pro Runde abgemessen ist.

Selbst mit ein paar Metern vom Ufer weg und wieder dorthin zurück fehlen 75 m Strecke.

Verbindungsabruch mit dem Smartphone

Der Trainingstag in Roth, zu dem es hier auch ein Video gibt, war übrigens eine tolle Möglichkeit, um die Uhr zu testen.

Denn dabei sind auf der Radstrecke noch zwei Features aufgefallen, die echt Probleme gemacht haben.

Das war zum einen, dass die Uhr plötzlich die Verbindung zum Telefon verloren hat. 

Grundsätzlich haben wir unsere Smartphones auf einer Radtour im Flugzeugmodus und checken nur in Pausen, ob Nachrichten etc. da sind.

Nun ist es aber deswegen zu einer Meldung der Uhr gekommen, dass die Uhr die Verbindung zum Telefon verloren hat.

Telefon verloren Garmin Forerunner 965

Sehr unpraktisch, wenn man gerade in einer Abfahrt steckt und dann keine Informationen mehr auf der Uhr hat.

Diese voreingestellte Funktion lässt sich über Konnektivität – Telefon – Alarm für „Smartphone suchen“ abschalten.

Leider hat es eine weile gedauert, um das herauszufinden.

Der Unfallalarm

Außerdem gab es im weiteren Verlauf einen Unfallalarm, denn wir zwar deaktivieren konnten.

Leider wurde dabei dann auch diekt die aktuelle Aktivität beendet, was ziemlich unpraktisch war.

Natürlich ist diese Unfallalarm eine tolle Sache.

Allerdings schickt er bei Garmin ja auch „nur“ eine Nachricht an einen zuvor hinterlegten Kontakt.

Dass das aktuelle Trianing dabei aber im Verlauf abgebrochen wird, ist uns mit anderen Uhren allerdings noch nicht passiert.

Ggf. kann man die Funktion aber auch einfach deaktivieren.

Die Synchronisation

Was auch negativ aufgefallen ist, ist der Umstand, dass sich die Uhr kaum selbständig mit dem Smartphone verbindet.

Wir können nicht ganz sagen, woran das liegt.

Aber die Synchronisation muss ganz oft manuell anstoßen werden, was bei der Fenix 7 zum Beispiel nicht nötig ist.

Die Akkulaufzeit

Auch mit dem Akku habn wir eher negative Erfahrungen gemacht.

Bis heute hat die 965 nicht einmal so lang gehalten, wie sie nach dem Aufladen versprochen hat. 

Am krassesten war es im Trainingslager, wo sie nach dem vollständigen Aufladen zwar 25 Tage Laufzeit angezeigt hat.

Nach 7 Tagen mit insgesamt über 20 Stunden Training waren allerdings nur noch über 15 % Akku übrig.

Und das, obwohl ich das Display auf der dunkelsten Stufe eingestellt ist und der Always on Modus ausgestellt wurde.

Die Kalorienangabe

Was uns bei der Forerunner 965 im Test zudem nicht gut gefallen hat, ist die Kalorienangabe.

Denn anders, als bei anderen Uhren, die den Bedarf für den ganzen Tag anzeigen, gibts bei der 965 nur die verbrauchten Kalorien der letzten 12 Stunden. 

Bei einem harten Trainiigstag kann man so einfach nicht gut abschätzen, wieviel man verbraucht hat und was man im Anschluss alles essen sollte.

Natürlich ist dieser Wert, von der Uhr über die Messung am Handgelenk gemessen, nicht super zuverlässig.

Aber als Richtwert ist er auf jeden Fall hilfreich und verhindert das Abrutschen in ein Kaloriendefizit.

Positives der Forerunner 965 im Test

Die Aktivitätsaufzeichnung

Die 965 hat die Aktivitäten eigentlich immer zuverlässig aufgezeichnet. 

Egal, was wir trainiert haben. Die Uhr war immer ein zuverlässiger Helfer und hat, abgesehen vom Freiwasserschwimmen, alles relativ genau aufgezeichnet.

Navigation

Die Navigation hat super funktioniert und macht mit einem so bunten AMOLED Display auch extrem viel Freude.

Alles ist gut zu erkennen und gerade beim Joggen wird man so super über die Strecke geführt.

Konnektivität

Was wirklich sehr positiv aufgefallen ist, war die Verbidung mit externen Sensoren und Rollentrainern fürs Radtraining.

Die Forerunner 965 hat im Test alle externen Geräte schnell gefunden und unproblematisch damit kommuniziert.

Selbst das Koppeln mit dem Radcomputer war völlig problemlos.

Einzige Ausnahmen war, wie oben beschrieben, das Smartphone.

Pulsmessung

Was die Herzfrequenz und das GPS angeht, gab es auch keine Überraschungen. 

Die Pulsmessung am Handgelenk ist noch immer nicht so gut, wie die mit einem Pulsgurt. 

Du siehst hier in der Auswertung den Vergleich mit dem Verity Sense von Polar und da weichen die Messungen stark voneinander ab.

GPS

Das GPS hingegen ist wie immer sehr gut und ist für uns Sportler gut genug.

Garmin Forerunner 965 im Test – Das Fazit

Das Display ist mega gut. Die Farben beeindrucken und machen die Nutzung einfach angenehmer. 

Und hier liegt auch der große Vorteil der Forerrunner 965.

Denn um ehrlich zu sein unterscheidet sie sich sonst in der Nutzung zum Beispiel wenig von der 955 oder von der Fenix 7.

Man muss dafür natürlich auch abstriche bei der Akkuleistung machen.

Denn die ist bei uns aktuell nur halbsogut, wie die einer 2 Jahre alten Fenix 7.

Die Uhr einmal in der Woche aufzuladen ist allerdings auch keine große Sache.

Alles in allem ist die Forerunner eine sehr gute Uhr, die einfach durch das AMOLED Display punktet. 

Wer aber schon eine Fenix 7, Epix oder vergleichbares am Handgelenk hat, bekommt mit der 965 außer den Farben nichts neues.

Garmin Forerunner 965 Quarz Smartwatch für Unisex, Schwarz/Gelb
  • Hergestellt aus Titan-Lünette mit schwarzem Gehäuse und Silikonband
  • Smarte Triathlon-Uhr mit Touch- und Tastenbedienung und 1,4 Zoll amoled Display
  • Es unterstützt alle Bewegungsdaten Tracking und Trainingsdaten
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Letzte Aktualisierung am 20.07.2024 / Affiliate Links (wenn Du hierüber bestellst, bekommen wir eine kleine Provision, ohne Zusatzkosten für Dich) / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Unseren Überblicksartikel zu den Triathlonuhren findest Du hier.

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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die keine (Vor)Erkrankungen aufweisen. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.

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Über Schorsch

Von der Couch-Potato zum Ironman. Das ist Schorschs Geschichte, der nun schon über Jahre Trainer, Co-Founder, Redakteur und Buchautor hier bei Mission Triathlon ist. Er beschäftigt sich seit 2013 mit allen Themen rund um Triathlon und Fitness. Seit über 20 Jahren sportlich aktiv hilft er heute anderen dabei, ihre Ziele im Sport zu erreichen.

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