8 Tipps für eine bessere Bikeperformance – MTP #006

Allgemein herrscht die Vorstellung vor, dass man für eine bessere Bikeperformance stundenlang schwitzen muss.

Und natürlich sollte der Fokus im Radtraining auf der Verbesserung der Kondition liegen.

Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, um Deine Bikeperformance im Wettkampf noch zu optimieren.

8 Tipps hierfür bekommst Du in dieser Podcastfolge.

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8 Dinge, mit denen Du Dich auf dem Rad verbesserst, fast ohne zu trainieren

Im Radtraining kann es manchmal nötig sein, extrem viel zu trainieren und alles zu geben.

Allerdings kommt es bei dieser technischen Sportart nicht nur auf Fitness an.

Im Folgenden stellen wir Dir einige Punkte vor, an denen Du arbeiten kannst und die Dich relativ wenig Schweiß kosten.

1. Mach ein Bikefitting

Der erste Punkt für Deine Bikeperformance ist zwar nicht ganz günstig, aber durchaus effektiv.

Denn wenn Du in der Aeroposition nicht lange aushältst, weil sie Dir zu unbequem ist, hast Du wenig von Deinem tollen Zeitfahrrad.

Um die Vorteile also voll auszuschöpfen, solltest Du Dich am besten von einem Profi im Radlabor beraten und Dein Rad einstellen lassen.

Ein Kompromiss aus Fahrkomfort und sportlicher Position ist immer eine individuelle Lösung.

Alternativ zum professionellen Bikefitting kannst Du natürlich auch zu Hause selbst Hand anlegen und mit den entsprechenden Tools Deine Position auf dem Rad verbessern.

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2. Leg Dir Aeromaterial zu

Wenn wir schon bei Aero sind: auch Laufräder, Helm und anderes Equipment können das ein oder andere Watt einsparen.

Natürlich kannst Du Dir eine gute Leistung nicht erkaufen, aber gutes Equipment erleichtert Dir eventuell das Rennen.

Die Voraussetzung ist allerdings, dass Du mit dem Material auch umgehen kannst.

Besonders Scheibenräder sind bei Seitenwind nicht ohne und ihr Handling solltest Du im Ernstfall im Griff haben.

3. Trainiere in der Aeroposition (Indoor)

Um Dich an 3-6 Stunden auf dem Triathlon-Rad zu gewöhnen, ist es ratsam, die Aeroposition auch auf dem Rollentrainer so oft wie möglich einzunehmen.

Am besten stellst Du Dir alles so hin, dass Du gut nach vorne schauen kannst und Deine Position möglichst selten wechseln musst.

Ein Spiegel hilft Dir eventuell dabei, alles zu kontrollieren.

4. Trainiere in der Aeroposition (Outdoor)

Selbstverständlich nützt alles Training nichts, wenn Du Dein Triathlonrad nicht unter realen Bedingungen fahren kannst.

Draußen gibt es Kurven, Schlaglöcher, Anstiege und Abfahrten.

Damit solltest Du umgehen können und eine möglichst kraftsparende Fahrtechnik an den Tag legen.

Das heißt: Nutze Deine Energie effizient und bremse Dich selbst nicht unnötig aus.

5. Investiere Zeit in Fahrtechniktraining

Wo wir schon dabei sind: Falls Du Dich nicht zu 100% sicher fühlst, empfiehlt sich definitiv ein Fahrtechniktraining.

Dabei lernst Du beispielsweise, die Ideallinie zu fahren, Kurven richtig zu nehmen und den Schwung auszunutzen, den Du bekommst.

Es wäre schade, wenn Du zu häufig bzw. zu stark bremst und dann wieder Kraft investieren musst, um von Fleck zu kommen.

Dann doch lieber ein wenig Zeit da hinein stecken, dass Du Dein Rad perfekt beherrschst.

6. Verpflege Dich ausreichend und gut

Auch wenn es zunächst nebensächlich erscheint, kann die Verpflegung mit Nahrung und Flüssigkeit für Dein Bikeperformance entscheidend sein.

Oftmals merkt man nicht rechtzeitig, dass man dehydriert oder die Energie ausgeht.

Beides ist im Wettkampf suboptimal.

Daher solltest Du bereits im Training üben, genügend zu trinken und/oder zu essen, sodass Du bis zu Ende durchhältst und auch auf der Laufstrecke noch Körner übrig hast.

Je länger der Wettkampf, umso wichtiger wird dieser Punkt.

Fange daher rechtzeitig an, Gels und Pulver oder ggf. andere Arten der Verpflegung zu testen.

7. Verfolge die richtigen Ziele

Was richtig ist, lässt sich nicht immer so leicht sagen.

Im Falle der Bikeperformance geht es darum, dass Du Dich nicht in Nebensächlichkeiten verfängst, die Dich langfristig nicht weiterbringen.

Beispiel: Die Radausfahrt mit Kumpels: Viele erliegen hier schnell der Versuchung, zu ballern, um sich gegenseitig etwas zu beweisen.

Möglicherweise schadet das nicht. Vielleicht ist es aber kontraproduktiv, wenn Du eigentlich nur Grundlagentraining machen solltest, damit Du in der kommenden Einheit harte Intervalle fahren kannst.

Behalte immer das Große Ganze im Blick.

Ein gut strukturierter Trainingsplan hilft Dir dabei!

8. Arbeite an Deiner Mobilität

Ein letzter wichtiger Punkt, der Dir das Leben auf dem Rad etwas erleichtern kann, ist eine möglichst gute Mobility.

Gerade Männer und ältere Athleten haben damit ihre Probleme.

Dabei lohnt es sich, gemeinsam mit einem Physiotherapeuten oder sogar mit dem Bikefitter an der Beweglichkeit zu arbeiten.

In der Aeroposition wirst du davon profitieren, wenn Du Dich zum Beispiel ausreichend strecken kannst.

Also vernachlässige auch diese scheinbar kleine Baustelle nicht.

Alles aero oder was?

Selbstverständlich ist die Aeroposition nicht alles, worauf es ankommt.

Allerdings hast Du wenig davon, wenn Du Deinen Auflieger nicht nutzt und immer gegen den Wind ankämpfst.

In dem Fall wäre ein Rennrad besser.

Falls Du Fragen oder Anmerkungen zum Thema hast, melde Dich einfach! Wir helfen Dir gern weiter!

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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die keine (Vor)Erkrankungen aufweisen. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.


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Über Schorsch

Von der Couch-Potato zum Ironman. Das ist Schorschs Geschichte, der nun schon über Jahre Trainer, Co-Founder, Redakteur und Buchautor hier bei Mission Triathlon ist. Er beschäftigt sich seit 2013 mit allen Themen rund um Triathlon und Fitness. Seit über 20 Jahren sportlich aktiv hilft er heute anderen dabei, ihre Ziele im Sport zu erreichen.

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